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Startup , Consulting

Sales is the key to success. Dabei bleibt es.

Was passiert denn, wen wir nichts tun? Dann machen es Andere oder es bleibt alles gleich. Sobald wir etwas tun, unser Startup gründen, wird es öffentlich. Dann kommen die typischen Nörgler und Neider, die Nein-Sager mit ihrer negativen Art.

Aber wie soll technischer oder sonstiger Fortschritt in einer Zeit der Digitalisierung denn entstehen, wenn Selbstständigkeit immer noch belächelt wird? Natürlich sind die betriebswirtschaftlichen Absätze und Umsätze eines Startups so wichtig und entscheidend, damit es weitergeht. Aber als erstes zählt die Idee und es dann auch zu tun.

Und das dann mit einer, von Anfang an, durchdachten Sales Strategie. Auf gut Glück und per Zufall Kunden zu erreichen, wird in einer komplexen Welt, voller Informationsüberfluss, nicht möglich sein.

Daher ist es so wichtig, sich selbst zu strukturieren, einen organisierten Kalender zu haben und nur, wirklich nur, im Sinne der Kunden und Abnehmer meiner Startup Dienstleistungen oder Produkte zu denken.

Sales is Key. Dabei bleibt es. Denken wir die Dinge „vom Markt“ aus, dann sind alle anderen Prozesse automatisch mit dabei, wie Logistik, Werbung, Marketing, Einkauf usw. Aber als aller erstes entwickeln wir die Startup Sales Strategie, aus der sich unsere Abätze und Umsätze automatisch ableiten.

„We don`t know how to look for things we do not know.“

Wo ist denn die Lücke, das noch nicht vorhandene Produkt, das wir als Innovation unseren Kunden anbieten wollen? Leider gibt es scheinbar schon alles. Aber, in dem wir vor Ort hinfahren, mit Menschen reden und in dem wir die Dinge eben nicht nur von unserem Schreibtisch aus betrachten, werden wir die Idee finden, die der Grund für unser Startup ist. Wir werden die Lücke entdecken und die noch nicht erfüllten, aber vorhandenen Ansprüche und Bedürfnisse von Menschen auffinden und dafür Produkte entwickeln.

Wir lassen uns dabei nicht beirren, auch wenn der zehnte Prototyp scheitert. Es geht weiter im Prozess und uns helfen zum Beispiel die Vorgehensweisen des Design Thinking , die den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt der Betrachtung stellen und nicht das Produkt. Haben wir die Ansprüche und Bedürfnisse der Menschen, die wir mit unserem Produkt versorgen wollen, wirklich erfasst?

Weiter geht es und niemals aufgeben, auch wenn das zum Teil sehr einfach klingt und die brutale Realität im Startup Alltag uns immer wieder scheinbar Grenzen aufzeigt. Die Finanzierung muss über Eigenmittel, den Business Angel, die Bank oder andere, öffentliche Förderquellen gesichert werden. Sie kann uns aber nicht davon abbringen, jeden Tag, wieder neu zu denken, welcher Schritt der nächste, in Richtung Innovation und Erfolg ist.

Auch wenn die Rahmenbedingungen nicht immer perfekt sind, ist ein Machen immer besser als ein Sein-Lassen. Mut gehört zum unternehmerischen Handeln dazu, auch wenn es jeden Tag Momente gibt, in denen wir alles aufgeben wollen.

Und die Frage nach der „sicheren“ Festanstellung mit „Traumgehalt“ und Firmenwagen? Ist das die Alternative? Nein, ich denke, das ist sie nicht. Startup Gründerinnen und Gründer haben eine unendliche Freiheit und Spielräume, die es im Angestelltenverhältnis so nicht gibt. Diese Freiheit sollten wir niemals aufgeben und unser nächstes Produkt und unseren Erfolg sehen und nicht das Nicht-Tun und den Misserfolg einer so wunderbaren Chance, die wir in unserem Leben haben. Eine Innovation auf den Markt zu bringen und diese mit allen uns zur Verfügung stehenden Sales Aktivitäten zu verkaufen, ist dass, was uns antreibt.

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© Jens Köster 2016